traditionellen Gemüsesorten und Sortenraritaeten

Gesunde Rezeptideen

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Projekt Permakultur-Fruchtgarten-Sortenparadies

PDF-Datei zum Ausdruck: Permakultur-Fruchtgartenparadies.pdf

 

Seit 2010 habe ich am kleinen Bauernhof (ehemaliges Gasthaus) meiner Omi zwischen Sierning und Schiedlberg (OÖ) viel in Richtung Permakultur, Selbstversorgung, Obst- und Gemüsegarten, Saatgutvermehrung...  gemacht

Im Sommer 2014  durfte ich die zu bewirtschaftende Fläche auf  über 2 ha ausweiten, indem ich eine jahrzehntelang verpachtet, in Monokultur bewirtschaftete Fläche zurücknehmen durfte. Im Herbst 2014 habe ich dann begonnen ein sehr arten- und sortenreiches Permakultur-Fruchtgartenparadies anzulegen.

Jemand, der selber schon mal Obstbäume, Beerensträucher angepflanzt hat, der kennt die enorme Vielfalt an Sorten, welche von den verschiedensten Baumschulen angeboten werden. Leider können diese Sorten aber fast nirgends auch wirklich durchgekostet werden, um eine wirklich gute Entscheidung treffen zu können. Dabei gibt es auch sehr viele gute Sorten und Arten, welche fast nirgends zum Verkauf angeboten werden. Ich möchte hier mit diesem Projekt eine gewisse Orientierung geben, seltene Sorten zum Kauf anbieten, sowie deren Edelreiser.

Das allermeiste Obst, welches es zu kaufen gibt, wächst auf kleinen Spindelbuschbäumen, bei welchen auch jene mit der sogenannten „Bio-Qualität“ gespritzt werden. Dazu kommt noch, dass vor allem hochmoderne Sorten gezogen werden, welche oft wenig Geschmack besitzen, unreif geerntet werden und wenig gesundheitsfördernde Stoffe enthalten. Näheres: https://www.zentrum-der-gesundheit.de/gesunder-apfel.html#ixzz4SJKqKQI5

Hinzu kommt, dass Obst von schwachwachsenden Unterlagen von Haus aus weniger Vitalstoffe und Geschmackstoffe hat als von großen Bäumen. Vitamin C-Gehalte der Apfelsorten: http://www.bund-lemgo.de/download/oekoland-obstbau/aepfel-streuobstwiese-vitamin-c-gehalt.pdf

Beim Apfel ist das Vitamin C zwar eher Nebensache, sondern es sin insbesondere seine sekundären Pflanzenstoffe, die ihn so wertvoll machen – und nicht das Vitamin C. Gerade aber in Sachen Polyphenole sind die alten Apfelsorten sehr viel besser ausgestattet als Neuzüchtungen. Alte Apfelsorten sind gesünder Polyphenole benötigt der Apfel, um sich vor Pilzinfektionen und Insektenbefall zu schützen. Moderne Apfelsorten, die in Plantagen wachsen und jährlich 20mal gegen Pilzinfektionen und Insekten gespritzt werden, benötigen keinen Selbstschutz und bilden daher auch keine oder nur wenige Polyphenole aus. Ganz anders die alten Apfelsorten. Sie sind (wenn aus Bio- Anbau) größtenteils auf sich selbst angewiesen und sind daher auch reich an diesen ganz besonderen und für den Menschen heilsamen Stoffe

Mein Ziel ist es eine große Vielfalt an verschiedenen ausgewählten Obstsorten anzupflanzen mit gezielter Unterpflanzung/Saat verschiedener gesundungsfördender Heilkräuter, Wildblumen...  – diese sollen auch zur Nahrung für Menschen dienen.  Diese Pflanzen sollen mir auch diverse Nützlinge (Schlupfwespen, Schwebfliegen, Netzflügler...)  zur Schädlingsreduzierung im Obstgarten anlocken. Mein Ziel ist es auch damit Fäulnis und Schorf vorbeugend zu verhindern. Siehe Näheres: http://suite101.de/article/mischkultur-und-unterpflanzungen-im-obstgarten---obstbaeume-a121394#.V6uH4aL98-8 

Westlich und östlich vom Grundstück angelegte Wildobsthecken sollen den Zugang von Großwild verhindern, Windschutz bieten und als Unterschlupf, Kinderstube wie auch Nahrungsquelle zahlreicher Nützlingen dienen.

Nach und nach werde ich diese Fläche vermehrt auch zur Saatgutvermehrung, Gemüse-, Blumen und Kräuteranbau verwenden. Von der  enorm großen Vielfalt der Tomaten, Paprika, Chili, Gurken, Auberginen, Bohnen, Erbsen, Kartoffeln, Kürbis, Kräuter u.v.a. arbeite ich seit Jahren daran die Besten (vom Geschmack, Widerstandsfähigkeit, Aussehen)zu selektieren, welche ich auch selber vermehre. Für  mein Saatgutprojekt suche ich noch Kooperationspartner.  Eine kleine Gärtnerei/Baumschule habe ich auch im Laufe der Jahre aufgebaut.

An schattigen Stellen kann ich mit Pilzmyzel beimpfte Baumstämme verschiedene Pilze wie z.B. Shiitake, Igelstachelbart…wachsen lassen. Wiesenchampignons und Parasole zu züchten wäre auch mein Ziel.

Ein nachhaltiger Humusaufbau ist mir dabei ein ganz besonders großes Anliegen. So erhalte ich eine optimale Krümelstruktur durch Lebendverbauung der Bodenteilchen v. a. durch Regenwürmer, aber auch andere Tiere sind dazu wichtig. Die Tiere fressen neben organischem Material (Pflanzen und Tierreste) auch Mineralboden, den sie von bis zu 3 m Tiefe nach oben schaffen. Beides wird im Kot der Tiere mit Hilfe von Bakterien und Pilzen zu stabilen Ton - Humus - Komplexen verbunden. Dazu müssen die Bodenorganismen mit Nahrung versorgt werden (organisches Material): Mulchen, Erntereste, Gründüngung (Leguminosen!), Kompost , „das Gold des Gärtners“. Wir sollten nicht die Pflanzen düngen, sondern die Bodenfruchtbarkeit erhöhen, dann gibt es auch keine Krankheiten und Schädlinge, wenn die Pflanzen in wirklich fruchtbarer lebendiger Erde wachsen, da sie dann selber genügend Abwehrkräfte haben.  

Das Wachstum und die naturgemäße Widerstandskraft der Kulturpflanze gegen Krankheiten ist von der Dichte der Zusammensetzung der Mikroorganismen in den Böden enorm abhängig. Das Ergebnis langjähriger und tiefgründiger Forschungen hat ergeben, dass durch intensive Bewirtschaftung die Mikroflora an Quantität und Qualität verliert. So ist die Anzahl der für den Boden wichtigen Bakterien, welche die Verfügbarkeit des Stickstoffs sichern, genauso reduziert, wie die Bakterien, welche die Zersetzung von Zellulose organisieren oder die für die Freisetzung des gebundenen Phosphors und Kalium verantwortlich sind.

Ich habe bereits einige Hühner verschiedener alter Rassen und Laufenten eingestellt, welche genügend Auslauf haben und sich eifrig vermehren. Im Laufe der Jahre sind noch weitere Tiere, wie z.B. Katzen, Schafe, Gänse... geplant

Durch den Zugang zu verschiedensten Heilpflanzen, Laubbäumen und Nadelbäumen können sich die Tiere selber aus der Apotheke Gottes bedienen, um diverse Krankheiten zu verhindern. Die Nutztiere sollten sich ganzjährig möglichst selbst von der Weide versorgen können - dies wird erreicht durch eine möglichst große Vielfalt an Getreide, Pseudogetreide, Ölsaaten, Erbsensträucher...

Man schmeckt den Unterschied einer natürlichen Fütterung  bei den Eiern, Fleisch...

Gesunder Boden / Gesunde Tiere / Gesunder Mensch

Es soll ein Vorzeigeprojekt einer nachhaltigen, zukunftsfähigen, natürlichen Landbewirtschaftungsform mit möglichst wenig maschinellem Einsatz, wenig menschliche Arbeit, aber beste Qualität der erzeugten Früchte und der tierischen Produkte sein.

So soll auf derselben Fläche zugleich vielfältige gesunde Nahrung und Erholungsraum für Menschen, wie auch Lebensgrundlage für Vögel, Bienen und andere Tiere geschaffen werden. Im Laufe der Jahre wäre das Aufstellen von Jurten möglich, um darin leben zu können.

Vor allem in Siedlungs- und Stadtnähe wären solche vielfältigen essbaren Landschaften für die Zukunft sehr erstrebenswert – zur nachhaltigen, naturnahen Lebensmittelerzeugung, zur Schaffung von Lebensraum und Förderung von Gemeinschaften, durch gemeinschaftliche Bewirtschaftung.

Es werden zwar überall einige Obstbäume gepflanzt, aber leider  meist viel zu wenig gepflegt und ein fachgerechter Baumschnitt wird meist unterlassen, so dass keine zufriedenstellende Ernte zu erwarten ist.

Bei all meinen Projekten habe ich beinahe ganzjährig alle Hände voll zu tun, insbesondere im Herbst und Frühjahr - der Pflanzzeit der Bäume und Sträucher (aber auch im Sommer gibt es immer genug zu tun). Über Mithilfe beim Abpacken des Saatguts, Pikieren der Jungpflanzen, Saatgutreinigung, Baumpflege, Erntearbeiten... würde ich mich sehr freuen – zu zweit geht die Arbeit doch viel besser von der Hand, da man nebenbei nette, interessante Gespräche führen kann. Dabei kann es gerne über gesunde Ernährung gehen, über das Zeitgeschehen...

Natürlich gibt es auch die Möglichkeit das „natürliche Garteln“ an sich in praktischer Weise zu lernen.

Zahle gerne auch in Euro, Sonnenzeit und/oder Naturalien nach Vereinbarung. Sehr gesundes, leckeres Essen gibt es natürlich auch.

Bei Interesse einfach per E-mail oder Telefon (0650/4903399) melden.

Meine Obstsortenliste steht hier zum Download bereit: Obstsortenliste

Die gelb markierten habe ich bereits gepflanzt und kann davon Edelreiser anbieten - zusätzlich habe ich auch einige Obstbäume, welche bereits ca. 30 Jahre alt sind.

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